
S.U. Sureskumaran
S. steht für Sellathurai = Grossvater;
U. für Ulakanathan = Vater, so die Schreibweise in Tamil
S.U. Sureskumaran wurde am 16. September 1969 in Jaffna, dem nördlichsten Distrikt der im Indischen Ozean gelgenen Insel Sri Lanka, geboren, wo er mit seinen vier Geschwistern aufwuchs. Seine Eltern waren beide berufstätig, der Vater als Staatsbeamter und die Mutter als Lehrerin einer Weberei für Seidenstoffe, und die ganze Familie bewirtschaftete daneben ihr Land mit Gemüse- und Früchteanbau. Oft war deshalb Junior Sures eher auf dem Markt beim Verkauf seiner selbstgepflanzten Bananen anzutreffen, anstatt hinter seinen Schulbüchern…
Nach seinem Schulabschluss brachen auf der Insel die ethnischen Unruhen aus, weshalb er sich mit fünfzehn Jahren einer politischen Gruppe aus Freiheitskämpfern anschloss. Bis 1987 leistete er in dieser Bewegung militärischen Dienst. Als die Situation zwischen Regierung und Rebellen eskalierte, zwang ihn der folgende Bürgerkrieg und die Verfolgung tamilischer Volksangehöriger zur Flucht. Er landete in Kuwait. Dort schlug er sich als Putzmann in einem Spital und anderen Gelegenheitsjobs durch, bis im August 1990 mit der irakischen Invasion Kuwait plötzlich in Flammen stand. Mit einer abenteuerlichen Flucht gelangte er über Irak nach Jordanien, später nach Russland, und über Polen, Deutschland letztlich 1991 in die Schweiz.
Schon bald fand er hier eine erste Arbeit im ehemaligen Steakhouse Churrasco, wo er vom Tellerwäscher bis zum Grill-Chef verschiedene Gastrotätigkeiten erlernte und während fünf Jahren ausübte. Weitere Erfahrungen in der Küche und im Service erlangte er unter anderem bei seiner weiteren Anstellung im Hotel Innere Enge und im Restaurant Dampfzentrale.
1994 lernte er hier in Bern seine zukünftige Lebenspartnerin Nina Bollhalder kennen, mit welcher er Vater von zwei Söhnen wurde, Navin und Sivan.

S.U. Sureskumaran
S. steht für Sellathurai = Grossvater;
U. für Ulakanathan = Vater, so die Schreibweise in Tamil